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AKTUELLE  Projekte

equipe wiss zeigt:

DIE WÖRTERFABRIK

Ein Theater mit Musik nach dem Bilderbuch "Die grosse Wörterfabrik"

von Agnès de Lestrade und Valeria Docampo

«Willkommen in meiner Fabrik», sagt die Chefin. «Hier stelle ich alle Wörter her, die es nur gibt.» Denn im Land der Wörterfabrik muss man Wörter kaufen und in den Kopf packen, bevor man sie sagen kann.

Es rattern die Wortmaschinen: Worte klingen und verklingen. Kaputte Wörter werden repariert, ein Wort wandert ins Museum, ein weiteres wird zur Gefahr, das längste Wort wird gefunden und verpackt.

In dieser Fabrik schuften Oskar, Marie und Paul. Miteinander sprechen sie kaum, denn sprechen ist teuer. Paul liebt Marie, kann ihr das aber nicht sagen, weil er keine Worte hat. Oskar liebt Marie auch und sagt: «Oskar/Und/Marie/Morgen/Spaghetti.»

Kann man Worte gern haben?

Wie wissen wir, was Worte meinen?

Wie lassen sich Gefühle ausdrücken, wenn keine oder nicht die richtigen Worte da sind?

Die Wörterfabrik ist ein sinnlich philosophisches Theatererlebnis voller ungehörter Klänge; mit Klavier, Schlagzeug, Kontrabass, Stimme und unzähligen weiteren Instrumenten.

 

Für Alle ab 4 Jahren / Dauer: ca. 50 Minuten

In Koproduktion mit:

Kleintheater Luzern / Theater Tuchlaube Aarau / ThiK Baden

 

Isa Wiss: Stimme, Spiel, diverse Instrumente                                 

Luca Sisera: Kontrabass, Spiel, diverse Instrumente

Vera Kappeler: Piano, Spiel, diverse Instrumente

Peter Conradin Zumthor: Schlagzeug, Spiel, diverse Instrumente

 

Regie: Corsin Gaudenz

Bühne: Božena Civic, Jasmin Wiesli

Kostüme: Nicole Müller

Technik: Beat Allgaier

Dramaturgie: Dagny Gioulami

Fotos: Ingo Höhn

Grafik: Crème Fraîche

Produktionsleitung: Isa Wiss, Anita Zihlmann

Aufführungsrechte: Verlag für Kindertheater Weitendorf,

                                         vertreten durch Theaterverlag Marabu, Zürich

 

 

Dank an:

Kanton Luzern (selektive Förderung), Stadt Luzern,

Regionalkonferenz Kultur, Kanton Zürich Kultur, Stadt Zürich Kultur,

Pro Helvetia, Stanley Thomas Johnson Stiftung

 

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KNOCHENLIEDER - MARTINA CLAVADETSCHER

 

Martina Clavadetscher hat mit «Knochenlieder» eine bitterböse Zukunftsgeschichte vorgelegt, einen beklemmenden und überraschend aktuellen Gesellschaftsentwurf. Erzählt wird mit knapper Sprache und in schnellen Dialogen. «Knochenlieder» ist ein harter Roman, der dennoch von tiefster Menschlichkeit zeugt. Ein märchenhaftes Werk voller Poesie, rhythmisch und rätselhaft.

 

In einer musikalischen Lesung tauchen Martina Clavadetscher und die Stimmkünstlerin Isa Wiss tief ein in die Welten der «Knochenlieder». Dabei verschmelzen Text und Klänge, Stimmen und Stimmungen zu einem atmosphärischen Ganzen – und erzeugen so jenen archaischen Bann, der letzlich allen Geschichten zugrunde liegen sollte.

 

Martina Clavadetscher (Lesung)

Isa Wiss (Musik)

 

 

CLAVADETSCHER & WISS & UMGEKEHRT

Die eine spricht das Geschriebene, die andere besingt das Geschehene, und beiderlei behandeln sie: Die Sehnsucht des Inneren nach dem Äusseren – und umgekehrt.

So könnte ein schlauer Professor ihre Klänge und Silben interpretieren,
dabei tun die beiden Frauen bloss erwachsen und verkleiden ihre Texte und Klänge als gutmütige Biester, die sie auf der Bühne spazieren führen.
Aber jeder hat zu wissen: das Eigentliche liegt immer dazwischen – im Uneindeutigen, im Geknister. (Und in diesem Vorschautext.) 

Isa Wiss (Stimme, Musik) und Martina Clavadetscher (Text, Stimme) haben sich gefunden, weil sie sich nicht gesucht haben. Sie sind da zusammen in was reingerutscht. Und sie rutschen noch immer. Was dabei passieren könnte: Sie singen ihre Worte, sprechen ihre Klänge in aufrechter Haltung – und mit (halb) geschlossenen Augen.

 

© Foto: www.fotobeatrice.ch

 

 

 

 

EHEMALIGE  Projekte

 

ART PUBLIC CHUR PRÄSENTIERT:

LUCA SISERA'S DEER HAVEN

feat. EFRAT ALONY, REA DUBACH, YUMI ITO, RAHEL KRAFT,

LISETTE SPINNLER, SAADET TÜRKÖZ UND ISA WISS
Fr 31. August 2018/20.30 Uhr/Rosenhügel/Chur

 

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Im Labyrinth von Auland

Ein Abenteuertag mit Theater und Workshops auf der Halbinsel Au

 

Künstlerische Leitung Christine Faissler
Künstlerische Mitarbeit / Projektleitung Tanja Stauffer, Andi Thürig

Szenografie Peter Hauser, Simone Müller, Jasmin Wiesli
Kostüm Božena Civic

Technik Martin Burkhardt

Spiel Finn Jagd Andersen, Judith Cuénod, Julius Griesenberg, Nick Gutersohn, Priska Praxmarer, Matthias Rott, Dirk Vittinghoff, Isa Wiss

Workshopleitung Studierende der PH Zürich

Coaching Workshopleitende Dozierende der PH Zürich: Annina Nora Burkhalter, Annatina Caprez, Annina Giordano, Sylvia König, Simon Schwaninger, Rachel Tinguely, Susanne Vonarburg

Team Schloss Au Franziska Sägesser, Daniel Riesen, Pius Rota

 

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Alice im Wunderland

Ein Stationentheater nach Lewis Carroll

Für ein Publikum ab 7 Jahren

Spiel Julius Griesenberg, Benno Muheim, Denise Wintsch, Isa Wiss

Inszenierung Benno Muheim

Szenografie Karin Bucher

Dramaturgie Françoise Blancpain

Musik, Sound Andrea Brunner

Lichtdesign Michael Murr

 

Premiere: Sa 2. Juni 2018/14.30 Uhr/Theater Stadelhofen/Zürich

 

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MAUL AUF

6 Stimmen

Mischa Käser, Urban Mäder, Dorothea Schürch,

Irina Ungureanu, Urs Weibel, Isa Wiss

 

Inmitten einer Schar von essenden, trinkenden, schwat- zenden, zuhörenden und

zuschauenden Gästen wird erzählt, geschimpft, geflüstert, gesungen und performt.
Das neu gegründete Vokalensemble MAULAUF zeigt in seinem ersten Programm

LAUTHALS (nach Texten von Jandl, Rühm und anderen) eine Tavolata der dritten Art.

1. Maulauf (und Maulzu) der Gäste. 2. Lauthals die Musiker. 3. Ein poetisches, wuchtiges

und virtuoses Erlebnis.
8 bis 10 Gäste sitzen an einem Tisch. An jedem der Tische sitzt je auch eine Performerin.

Im Ticketpreis ist die Tavolata (exkl. Getränke) inbegriffen.
An der Abendkasse sind ggf. Restkarten für die Tavolata sowie Tickets für die Kosmostreppe

erhältlich, von wo aus die Möglichkeit besteht, das szenische Konzert zu sehen und zu hören.

 

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ORPHEUS

 

PREMIERE:

Di 06. März 2018/20 Uhr/Fabriktheater/Rote Fabrik/8038 Zürich

 

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NICHT ALLES WAS VERGEHT IST VERGANGEN -

ANNEMARIE VON MATT

Literarisch-musikalische Hommage
Di 28. November 2017/20.00 Uhr/Theater Stans/Mürgstrasse 6/Stans

 

Anlässlich des 50. Todestages der Künstlerin und Schriftstellerin Annemarie von Matt-Gunz (1905-1967) richtet das lit.z eine literarisch-musikalische Hommage im Theater Stans aus. Geboren im Luzernischen Root, verkehrte die eigensinnige Persönlichkeit in der Innerschweizer Künstlerszene und war mit dem Stanser Bildhauer Hans von Matt verheiratet.
Im Zentrum des Anlasses steht ihr schriftstellerisches Oeuvre, das zeit ihres Lebens nie veröffentlicht wurde. Aus Briefen, Notaten, Gedichten und Zettelnotizen hat der Regisseur Buschi Luginbühl – zusammen mit dem Herausgeber und Kenner des Werks Roger Perret – einen literarischen Parcours geschaffen, in dem sich das vielfältige Schaffen Annemarie von Matts manifestiert, die als bildende Künstlerin reüssierte, als Schriftstellerin jedoch erst postum entdeckt wurde. Ihr überliefertes Notat «Nicht alles was vergeht ist vergangen» erhält, nicht zuletzt durch die musikalische Interpretation durch die Sängerin und Musikerin Isa Wiss, eine verheissungsvolle Aktualisierung.


Konzeption/Textauswahl: Roger Perret
Musik/Komposition: Isa Wiss
Sprecher/in: Franziska Senn, Philipp Langenegger
Regie: Buschi Luginbühl

 

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SALZBURGER STIER

Eröffnungsabend "VETO!"

Mit Stefanie Grob, Knuth & Tucek, Christine Prayon, Lara Stoll

ModerationGabriel Vetter

Musik Isa Wiss &  Luca Sisera

Fr 5. Mai 2017/19.45 Uhr/Stadttheater Schaffhausen/live auf SRF

 

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IN MANY VOICES

Kerouac im Moodslabor

Mit Vincent Membrez (Synth), Michael Jaeger (Ts, Cl), Luca Sisera (Bass), Samuel Dühlser (Dr), Isa Wiss (Voc)

Di 14. Februar 2017/20 Uhr/Moodslabor/Laborbar/Schiffbaustrasse 3/Züri

 

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Grottenolm

Improvisationen vor allem für Klein & doch auch Gross

 

Grottenolm

                grummelt

                               grunzt

                                         grinst

                                                   grollt

                                                            grölt

Grottenolm

                geckert

                            &

                                gackert

                                           Geschichten

                                                                  für

                                                                       grüne

                                                                                  &

                                                                                     graue

                                                                                              Geschöpfe

 

Isa Wiss _ Stimme & Geschichten-Finden

Andel Strube _ Flöten & Schlauch

Hans-Peter Pfammatter _ Tasten & Krims

Christian Wolfarth _ Becken & Bogen

 

 

 

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ANATOMIE DER ANGST

Künstlerische Leitung

Annette von Goumoëns & Davide Giovanzana

Kreativ-Team

Rahel Ilona Eisenring : Illustratorin & Trickfilmerin
Davide Giovanzana : Schauspieler & Regisseur
Melinda Giger : Künstlerin & Performerin
Evelyne Gugolz : Schauspielerin & Sprecherin
Manuel Kühne : Schauspieler & Regisseur
Nicole Lechmann : Schauspielerin & Theaterpädagogin
Niklaus Mäder : Bassklarinettist & Sänger
Hans-Peter Pfammatter : Jazzmusiker & -pianist
Nicola Romanò : Cellist
Annette von Goumoëns : Musical Theatre Performer & Singer-Songwriter
Isa Wiss : Stimme & Performance

 

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equipe wiss zeigt:

DA! DA! DAS KNOS!

Mit Jacinta Candinas, Isa Wiss & Luca Sisera unter den Augen von

Meret Hottinger

 

 

Hup! Hup! Ohn! Ohn!
Wir fahren jetzt los per Grammammophon.
Spazieren durch unsere eigene Welt.
Erfinden dort Tiere, die sonst keiner kennt.

 

Mit Kontrabass, Stimme und Pinsel geht's los
Ich seh schon den Hömpfi, die Pfipfe, das Knos
Sag, machst Du auch mit bei unserem Spiel?
Um was zu erfinden, da braucht es nicht viel!

 

Isa Wiss (Stimme & Flausen), Jacinta Candinas (Pinsel & Striche) und Luca Sisera (Kontrabass & Farbentopf) machen sich gemeinsam mit dem Publikum auf die Suche nach unerforschten Fantasiewesen. Mit viel Klang, Musik, Malerei und Bewegung erfinden sie Geschichten mit bunten, launigen und ungesehenen Kreaturen.


In diesem lebhaften Geschehen werden die kleinen ZuschauerInnen aufgefordert, ihre eigenen Ideen zu benennen und weiterzuspinnen.

 

Regie: Meret Hottinger

Eine equipe wiss Produktion.
In Zusammenarbeit mit dem Theater Stadelhofen.
Inspiriert durch „Das Hupon“ von Wasja Götze und das „Hannah Höch Bilderbuch“.

 

Premiere: Sa 5. November 2016/14.30 Uhr/Theater Stadelhofen/Zürich

 

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DISTANZ: NIEMANDSLAND

Über die Sehnsucht, dem eigenen Schatten zu entfliehen.

Performances in Türmen.

Beatrice im Obersteg (Choreografie, Tanz)

Isa Wiss (Stimme, Performance)

Markus Lauterburg (Perkussion)

Silvia Planzer (Regie)

Premiere: Do 19. Mai 2016

 

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DaDaFeFe

Ein anarchisches Cabaret im Stil einer Dada-Soirée.

Es tanzen, hämmern und singen: vier Damen.

Sie kriechen in die Saiten oder verstecken sich unter dem Flügel, mit Schwämmen bewaffnet. Hier! Eine elegante Verrenkung der Tänzerin zum betörenden Säuseln der Sängerin. Und nun erklingt auch noch eine veritable Komposition eines veritablen Komponisten mit ebensolchen Tönen! Mit Lust am Verrücken und Verfremden gehen die vier Damen an Musik und Texte der Dada-Zeit heran. Vergangenes wird aufgefrischt und zeitgemäss aufgetischt. Bon appétit!

 

Musik: Erwin Schulhoff, Erik Satie
Texte: Emmy Ball-Hennings, Isa Wiss

Isa Wiss: Stimme

Elina Müller Meyer: Tanz

Claudia Ulla Binder: Piano

Manuela Keller: Piano
Nicole Davi: Mise en scène

Christine Weber: Support Admin./Produktion

 

Premiere: Fr 3. Juni 2016/20 Uhr/Südpol/Luzern

 

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equipe wiss zeigt:

 

mit Isa Wiss & Luca Sisera

Frau Eich und Herr Hasel sind Wandernde mit einer wichtigen Aufgabe.

Ein Musikspiel für alle ab 4 Jahren.

Es geht um Liebe und Verlust - heiter, ausgelassen, berührend.

PREMIERE:

Sa 24. Oktober 2015/17 Uhr/Theater Tuchlaube/Aarau

 

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MUZIKOPOLIS

Eine szenisch-musikalische Reflexion zum Thema Stadt zu 

Afro Garages 30 jährigem Jubiläum.

Mit Gianluigi Trovesi (Klarinette), Christoph Baumann (Piano), Vinz Vonlanthen (Gitarre) Jacques Siron (Bass), Dieter Ulrich (Drums), Walter Küng (Sprecher), Isa Wiss (Stimme)

Premiere: Do 9. Oktober 2014/19.30 Uhr/Kino Orient/Baden

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HUITHUITDJÄCKETIRRI
Ein Stationenspiel von Barblina Meierhans

für Sprecher, Horn, drei Sängerinnen und einen Vogel.

Mit: Klaus Henner Russius (Sprecher), Stefanie Grubenmann (Stimme), Irina Ungureanu (Stimme), Isa Wiss (Stimme),

Samuel Stoll (Horn)

August 2014/Neumünsteranlage/Zürich

 

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Lost Lucy

Lucy wurde im Mai 2009 das letzte Mal gesehen - in Chicago.
Lucy lebt lustvolle Liebeleien.
Lucy ist lustig und schön.
Lucy lacht laut.
Lucy lispelt.
Lucy mag leise Lieder.
Lucy lief und verschwand.

Isa Wiss will Lucy SOLO und in stets neuen Formationen
wiederfinden – vor allem in der Schweiz.

Lucy liebt Schnee.

 

Im Jahre 2010 machten sich mit Isa Wiss auf die Suche nach Lucy:
Fred Lonberg-Holm _ Cello
Jason Stein _ Bassklarinette
Marc Unternährer _ Tuba

 

Ausserdem suchte Isa Wiss mit einer SOLO-Performance bei migma
2010 nach der Lucy.

 

wisswiss

FOTO © RALPH KÜHNE

 

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IOIC präsentiert:

Stummfilm: L'Inhumaine

Live-Vertonung:

Simon Berz, Steve Buchanan, Filomena Felley, Lionel Friedli, Julien Kilchenmann, Hilaria Kramer, Vincent Membrez, Flo Stoffner, Tom Verbruggen aka toktek, Linda Vogel, Isa Wiss

April 2014

 

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SKUDDE
Improvisation

Tobias Meier _ Saxophon
Christian Wolfarth _ Perkussion
Isa Wiss _ Stimme

 

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Luzerner Theater:

My only friend, the end

Schauspiel von Martina Clavadetscher
Ein Projekt der Playstation in Koproduktion mit dem VorAlpentheater
In Zusammenarbeit mit dem Stück Labor Basel

 

Uraufführung
Premiere: 14. März 2014, Theater Pavillon Luzern

 

PRODUKTIONSTEAM:

Samuel Zumbühl: Inszenierung
Martina Clavadetscher: Text
Isa Wiss: Musik
Carmen Bach: Dramaturgie
Ulf Frötzschner: Dramaturgie


MIT:

Colin Baltensweiler, Lena Brechbühl, Janine Bürkli,

Nina Duss, Darja Kaufmann, Julia Skof


Sie suchen nach Freiheit, nach Abenteuer, denn ein Morgen gibt es nicht. Die Urschweizer Jugend feiert ihren Wunsch nach Wildnis abseits der bäuerlichen Postkarten-Idylle; und zwar mit Musik, Filmen und Alkohol. Der letzte Sommer vor dem Ende der Jugend ist ein grosses Fest unter Freunden. Es ist ihre Suche nach der unbegrenzten Freiheit: Sie zelten an stillgelegten Steinbrüchen und entzünden unter dem von Bergen eingekesselten Sternenhimmel ein Feuer. Von den felsigen Klippen der Axen-Bahnlinie springen sie in den See, sie schleichen sich ins Tunnelportal und spüren den nachwirkenden Windsog des vorbeirasenden Intercity Richtung Gotthard. Und immer mit dabei, die sphärischen Klänge von «The Doors» – sie sind der Soundtrack ihres tobenden Ausbruchs.

Doch was wenn diese Sehnsucht unstillbar bleibt? Auch der Talkessel hat seine engen und dunklen Abgründe, welche die Stärke jeder Freundschaft absaugen bis nur das Nichts einer Narbe bleibt. Denn manchmal übersteigt jener jugendliche Weltschmerz seine süssen, harmlosen Konturen und als einziger Ausweg bleibt das totale Ende.

«My Only Friend, The End» – Jim Morrisons psychedelische Abschieds-Hymne ist ein Abgesang an die verlorene Kindheit und an eine verlogene Welt, die auch vor den alpinen Bergkämmen nicht Halt macht und die in einer traurigen Gewissheit gipfeln kann: «And I will never look into your eyes again.» Plötzlich werden jene lyrische Zeilen Tatsache. Und alle, die diesen schmerzlichen Abschied überleben, verzweifeln an dieser erbarmungslosen «Freiheit» des anderen. Denn kein kindisches Spiel, kein trunkenes Abenteuer bringt das Vorher zurück – alles ist Nachher.

Durch Suizid sterben jährlich rund 150 Menschen auf dem Schweizer Schienennetz, und gerade bei Jugendlichen ist diese Form des Selbstmordes am häufigsten verbreitet. Doch wer sind die wahren Opfer eines Jugendsuizides? Wer trägt die Schuld? Gibt es «Täter»? Und kann man einen Suizid gar «rächen»? Kann man Gerechtigkeit erzwingen, damit die verzweifelte Suche nach einem Grund endlich aufhört? Damit die ungläubigen Mutmassungen und naiven Ausreden ein Ende haben. Und was, wenn Jim Morrison vielleicht Recht behält: «All the children are insane»?

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BlackMagicBullet

Mit Musik von Tom Waits und Carl Maria von Weber


Seit 1730 spukt die Volkssage von den teuflischen Freikugeln durch die Literatur. 1810 veröffentlichte sie August Apel in seinem Gespensterbuch“. Carl Maria von Weber komponierte darauf 1821 die weltberühmte Oper „Der Freischütz“. Robert Wilson, William S. Burroughs und Tom Waits brauten sie zu einem genial grotesken Musical um, das nach seiner Uraufführung 1990 als 'Black Rider' die Bühnen der Welt im Sturm eroberte.
Am 24. August 2013 erlebt die Sage als BlackMagicBullet, in einer neuen Textfassung seine Uraufführung in der Alten Reithalle Aarau. In der Regie Mark Wetters spielt eine Crew hochkarätiger MusikerInnen und SchauspielerInnen und lässt die gespenstische Wolfschlucht aus dem alten Dachbalkenwald der Reithalle auferstehen. Ein schräges, schrulliges, wildpoetisches Grusel-Comico-Theater mit Musik von Waits und Weber und einer bitteren Moral: „Wer mit teuflischen Tricks arbeitet, endet in der Hölle.

 

Regie: Mark Wetter

Dramaturgie: Urs Bircher

Regieassistenz: Doris Spengler

Musikalische Leitung: Fredi Spreng

Bühnenbild: Stefan Hegi

Visuals: Silja Dietiker

Kostüme/Ausstattung: Bernadette Meier

Lichtdesign/Technik: Edith Szabo

Tondesign/Technik: Nik Friedli

 

Produktionsleitung: Werner Bodinek

Administration: Myrtha Lanz

 

Pegleg: Diego Valsecchi

Käthchen: Isa Wiss

Wilhelm: Michael Glatthard

Bertram: Werner Bodinek

Robert: Fabian Guggisberg

Wilderer: Fabian Guggisberg

Georg Schmid: Fabian Guggisberg

Brautjungfer: Andrea Kirchhofer

Bote: Marco Käppeli

 

Violine: Andrea Kirchhofer

Piano, Harmonium, Rhodes etc.: Fredi Spreng

Gitarre: Werner Bodinek

Bass: Claude Meier

Drums: Marco Käppeli

 

Spieldaten

Sa 24. August 2013/20 Uhr/Oxer (Alte Reithalle)/Aarau/Premiere
Mi 28. August 2013/20 Uhr/Oxer (Alte Reithalle)/Aarau
Fr 30. August 2013/20 Uhr/Oxer (Alte Reithalle)/Aarau
Sa 31. August 2013/20 Uhr/Oxer (Alte Reithalle)/Aarau
Mi 4. September 2013/20 Uhr/Oxer (Alte Reithalle)/Aarau
Do 5. September 2013/20 Uhr/Oxer (Alte Reithalle)/Aarau
Sa 7. September 2013/20 Uhr/Oxer (Alte Reithalle)/Aarau
Mi 11. September 2013/20 Uhr/Oxer (Alte Reithalle)/Aarau
Fr 13. September 2013/20 Uhr/Oxer (Alte Reithalle)/Aarau
Sa 14. September 2013/20 Uhr/Oxer (Alte Reithalle)/Aarau

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L'HOMME QUI RIT

Freie Oper Zürich

Foto: Peter Hauser/Plakat: Luca Schenardi

 

Leitung
Inszenierung: Benno Muheim
Musikalische Leitung: Dominique Girod
Bühne: Nina Langosch
Kostüme: Carola Ruckdeschel
Dramaturgie: Corsin Gaudenz
Licht: Markus Brunn
Assistenz: Denise Wintsch
Grafik: Luca Schenardi
Fotos: Peter Hauser
Homepage: David Zürcher
Produktionsleitung: Lukas Piccolin


Gesang
Gwyn: Daniel Bentz
Dea: Irina Ungureanu
Ursus: Chasper-Curo Mani
Josianna: Isa Wiss
Anna: Stefanie Grubenmann


Musik
Flöte: Andreas Stahel
Trompete: Matthias Spillmann
Klavier: Vera Kappeler, Rafael Rütti
Gitarre: Urs Vögeli
Geige: Barblina Meierhans
Cello: Moritz Mühlebach
Kontrabass: Dominique Girod
Korrepetition: Satoko Kato

 

Spieldaten
2. April 2013 (Premiere), 4., 5., 6. und 7. April 2013

im Fabriktheater Rote Fabrik Zürich

 

www.freieoper.ch

 

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Umarete Wa Mita Keredo - I Was Born, But
von Yasujiro Ozu, Japan 1932

 

Christoph Baumann _ Piano
Jacques Siron _ Bass
Dieter Ulrich _ Drums
Isa Wiss _ Stimme

 

lässt sich so beschreiben: "Die Stummfilmperle as dem Japan der frühen 30er Jahre und einer der schönsten Fime über die Kindheit in einer Grossstadt. Ein erstes Meisterstück von Yasujiro Ozu. Der Angestellte Yoshi ist in einen Vorort von Tokyo gezogen, um näher an seiner Arbeitsstätte, aber auch an seinem Chef zu sein. Seinen Söhnen gegenüber tritt er als autoritäre Person auf, dem Chef gegenüber ist er unterwürfig. Die Kinder haben sich ihre Welt erst zu erobern. Wir präsentiern den Film im Original mit einer eigens produzierten neuen Musik." Quelle: Trigon-Film.
Musik: Trio Afrogarage & Isa Wiss.
Ein Projekt von Trigon-Film.
hat sich auf DVD gebrannt: www.trigon-film.org

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Beginning To End

Christy Doran _ Guitar
Ronan Guilfoyle _ Accoustic Bass Guitar
Sean Carpio _ Drums
Isa Wiss _ Voice

 

lässt sich so beschreiben: a project based on the works of Samuel Beckett

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Gleissen (Uraufführung)

von Chantal Wicki
im Theater Am Neumarkt
Mit Linda Olsansky (Stimme), Isa Wiss (Gesang),
Marta Zollet (Performance)
Regie Barbara Liebster
www.theateramneumarkt.ch

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Dashes

Marco Agovino _ Komposition, Produktion
Isa Wiss _ Stimme, Text, Komposition

 

lässt sich so beschreiben: Elektro-Pop
klingt so: >>>
hat sich auf CD gebrannt: >>>
www.dashes.ch

 

 

 

 

 

 

 

 

 

© Isa Wiss 2019